Drei Mädchen

Umschulung I

Bewer­ber mit Erst­wunsch zu einer Grund­schule/ Gemein­schafts­schule geni­eßen nach in Berlin gel­tendem Schul­recht Vorrang vor solchen Bewer­bern um freie Schul­plätze, die diese Schule nur nach­rangig, also als Zweit- oder Dritt­wunsch benannt haben.

Soge­nannte „Umschu­lungs­an­träge“, also Anträge zur Auf­nahme in eine andere als die zustän­dige Grund­schule können auf mehrere Schulen gestützt werden. Ent­gegen häu­figer Annah­men ist hierbei eine gleich­be­rech­tigte Berück­sich­ti­gung der benann­ten (öffent­li­chen) Schulen nicht möglich. Die Auswahl folgt in gestuf­ter Rang­folge. Bei Mehr­fach­be­nen­nun­gen ist im Auf­nah­mean­trag daher eine Prio­rität, also eine Benen­nung nach der (per­sön­li­chen) Bedeu­tung der Wunsch­schu­len vor­zu­neh­men. → zurück

Bereit­ge­stellt von Rechts­an­walt Jakubietz, Anwalt für Schul­recht Berlin

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